[11.12.2024 10:09]
10.12.2024 05:13 Uhr   
https://www.tagesschau.de/ausland/asien/iran-sturz-assad-100.html?at_medium=tagesschau&at_campaign=WhatsApp&at_content=SiteSharing  

Der Iran verliert immer mehr Verbündete. Hamas und Hisbollah haben schwere Niederlagen erlitten. Und nun ist mit Assad in Syrien der engste Verbündete gestürzt worden. Die Reaktionen in Teheran zeugen von Ratlosigkeit und Angst.
Eine Reihe von Niederlagen Denn die politische wie militärische Bilanz der vergangenen Monate ist düster. Die im Ausland agierenden Truppen der iranischen Revolutionswächter, die Al-Kuds-Brigaden, verloren durch gezielte Attacken in den vergangenen Monaten zahlreiche Führungskräfte. Die iranische Führung musste auch mit ansehen, wie die palästinensische Hamas, die der Iran lange Zeit mit rund 30 Millionen Euro monatlich im Kampf gegen Israel unterstützt hatte, von Israel im Gaza-Krieg in die Enge getrieben wurde. Ende Juli wurde zudem der geistige Führer der Hamas, Ismail Hanija, liquidiert - zur großen Demütigung Irans ausgerechnet bei einem Besuch in Teheran.Die libanesische Hisbollah, Irans wichtigster militärischer Partner, erlitt gerade erst eine unerwartet klare Niederlage. Israel gelang es nicht nur, Hisbollah-Führer Hassan Nasrallah zu töten, sondern auch zahlreiche wichtige Personen in der zweiten Reihe. Inzwischen gilt das große Raketenarsenal der Hisbollah als schwer dezimiert und ihre militärische Infrastruktur im Süden des Libanons als zerstört.
Der Verlust des wichtigsten VerbündetenAm stärksten aber hat Teheran der unerwartet schnelle Machtverlust seines Hauptverbündeten, Syriens Diktator Bashar al-Assad, getroffen. Schließlich war Syrien der eiserne Freund des Mullah-Regimes und spielte in den 45 Jahren der Islamischen Republik immer wieder eine wichtige Rolle.So war Hafez al-Assad, der Vater von Bashar, der einzige Verbündete Teherans, als der Irak im September 1980 - mit Rückendeckung der USA und unter Beistand vieler nahöstlicher Nachbarländer - Iran angriff und in einen achtjährigen Krieg verwickelte. "Immer wieder haben wir viel in unser Verhältnis zu Syrien investiert", sagte denn auch Mohsen Rezai, der langjährige General der Al-Kuds-Brigaden, rückblickend.Eine dieser "Investitionen" zeigte sich 1982. Als Israel in den Libanon einmarschierte, schickte Teheran über Syrien mehrere hundert Revolutionswächter in den Libanon, um die dortigen Schiiten zu unterstützen. Gleichzeitig wurde in der iranischen Botschaft in Damaskus die Hisbollah gegründet.Auch im syrischen Bürgerkrieg mischte Teheran von Anfang mit und unterstützte Assad. Bereits im Frühjahr 2011, als es im südsyrischen Daraa bei Protesten etliche Tote und Verletzte gab, hieß es von den Aufständischen, sie seien von Einheiten angegriffen worden, die Persisch gesprochen hätten.Iran, so kam nach und nach ans Licht, lieferte nicht nur Scharfschützengewehre und Hightech-Geräte nach Syrien, sondern half auch mit bewaffneten Einheiten aus der Islamischen Republik im Kampf gegen die syrische Opposition.
Sendung verpasst?
Ajatollah Khamenei nimmt an einem Treffen in Teheran (Iran) teil.
Player: audioWas bedeutet der Umbruch in Syrien für den Iran
1 Min
analyse
Assad-Sturz
Um den Iran wird es einsam
Stand: 10.12.2024 05:13 Uhr

Der Iran verliert immer mehr Verbündete. Hamas und Hisbollah haben schwere Niederlagen erlitten. Und nun ist mit Assad in Syrien der engste Verbündete gestürzt worden. Die Reaktionen in Teheran zeugen von Ratlosigkeit und Angst.
Ulrich Pick
Von Ulrich Pick, SWR
Die hohe Geschwindigkeit, mit der das Assad-Regime in Syrien gefallen ist, scheint die Islamische Republik Iran in eine Art Schockstarre versetzt zu haben. Von offizieller politischer Seite ist kaum eine öffentliche Reaktion zu vernehmen.Lediglich aus dem Außenministerium heißt es in einer Presseerklärung, man hoffe, die langen und intensiven Beziehungen zwischen beiden Ländern würden "mit Weisheit und Weitsicht fortgesetzt".In der Führung Teherans scheint Ratlosigkeit zu herrschen - womöglich auch aus Angst, die syrischen Verhältnisse könnten sich auch auf die Islamische Republik ausbreiten. Immerhin steht der Iran inzwischen deutlich geschwächt und ohne starke Verbündete da.

Shahnaz Morattab, [11.12.2024 10:09]
Menschen versammeln sich zur Feier des Sturzes der syrischen Regierung in einer Glaubensmoschee in Istanbul.
Player: videoKatharina Willinger, ARD Istanbul, zzt. Gaziantep/Türkei, über die Rolle der Türkei beim Fall des Assad-Regimes
08.12.2024

Machtwechsel in Syrien
Was Assads Sturz für die Türkei und den Iran bedeutet
Eine Reihe von NiederlagenDenn die politische wie militärische Bilanz der vergangenen Monate ist düster. Die im Ausland agierenden Truppen der iranischen Revolutionswächter, die Al-Kuds-Brigaden, verloren durch gezielte Attacken in den vergangenen Monaten zahlreiche Führungskräfte.Die iranische Führung musste auch mit ansehen, wie die palästinensische Hamas, die der Iran lange Zeit mit rund 30 Millionen Euro monatlich im Kampf gegen Israel unterstützt hatte, von Israel im Gaza-Krieg in die Enge getrieben wurde.Ende Juli wurde zudem der geistige Führer der Hamas, Ismail Hanija, liquidiert - zur großen Demütigung Irans ausgerechnet bei einem Besuch in Teheran.Die libanesische Hisbollah, Irans wichtigster militärischer Partner, erlitt gerade erst eine unerwartet klare Niederlage. Israel gelang es nicht nur, Hisbollah-Führer Hassan Nasrallah zu töten, sondern auch zahlreiche wichtige Personen in der zweiten Reihe. Inzwischen gilt das große Raketenarsenal der Hisbollah als schwer dezimiert und ihre militärische Infrastruktur im Süden des Libanons als zerstört.
Ein Bild des Generalsekretärs der Hisbollah, Hassan Nasrallah, ist inmitten der Trümmer eines Hauses zu sehen, das bei einem israelischen Luftangriff in dem Dorf Saksakieh südlich der libanesisch-israelischen Grenze getroffen wurde.
Player: videoS. Riesche, ARD Kairo, zzt. Beirut, K. Willinger, ARD Istanbul, zzt. Teheran, S. von der Tann, ARD Tel Aviv, zu der Bedeutung des Todes von Hisbollah-Anführer Nasrallah für den Nahen Osten
28.09.2024

Krieg in Nahost
Tod von Hisbollah-Chef Nasrallah bestätigt
Der Verlust des wichtigsten VerbündetenAm stärksten aber hat Teheran der unerwartet schnelle Machtverlust seines Hauptverbündeten, Syriens Diktator Bashar al-Assad, getroffen. Schließlich war Syrien der eiserne Freund des Mullah-Regimes und spielte in den 45 Jahren der Islamischen Republik immer wieder eine wichtige Rolle.So war Hafez al-Assad, der Vater von Bashar, der einzige Verbündete Teherans, als der Irak im September 1980 - mit Rückendeckung der USA und unter Beistand vieler nahöstlicher Nachbarländer - Iran angriff und in einen achtjährigen Krieg verwickelte. "Immer wieder haben wir viel in unser Verhältnis zu Syrien investiert", sagte denn auch Mohsen Rezai, der langjährige General der Al-Kuds-Brigaden, rückblickend.Eine dieser "Investitionen" zeigte sich 1982. Als Israel in den Libanon einmarschierte, schickte Teheran über Syrien mehrere hundert Revolutionswächter in den Libanon, um die dortigen Schiiten zu unterstützen. Gleichzeitig wurde in der iranischen Botschaft in Damaskus die Hisbollah gegründet.Auch im syrischen Bürgerkrieg mischte Teheran von Anfang mit und unterstützte Assad. Bereits im Frühjahr 2011, als es im südsyrischen Daraa bei Protesten etliche Tote und Verletzte gab, hieß es von den Aufständischen, sie seien von Einheiten angegriffen worden, die Persisch gesprochen hätten.Iran, so kam nach und nach ans Licht, lieferte nicht nur Scharfschützengewehre und Hightech-Geräte nach Syrien, sondern half auch mit bewaffneten Einheiten aus der Islamischen Republik im Kampf gegen die syrische Opposition.
Khamanei und Assad im Jahr 2019 in Teheran (Iran)
Wiederholt empfing Khamenei Assad in Teheran - für das Regime in Teheran war er der wichtigste Verbündete.

Russland taktiertSelbst das Verhältnis zu Russland, das oft als Partnerschaft bezeichnet wird, ist für Teheran bei Weitem nicht so gut, wie man es nach außen hin gerne darstellt.Zwar nutzen russische Truppen in der Ukraine iranische Drohnen im Kampf gegen die Ukraine und bezeichnet Putin Iran im Rahmen der BRICS-Staaten regelmäßig als wichtigen Mitstreiter gegen den "globalen Westen".

Shahnaz Morattab, [11.12.2024 10:09]
Doch Russland taktiert.So wartet die Islamische Republik immer noch auf die Lieferung der teilweise bereits abbezahlten russischen Kampfjets Sochoi SU35. Auch hielten sich russische Militärs während der vergangenen Wochen augenfällig zurück, als israelische Streitkräfte iranische Truppen bombardierten, die Teheran zur Stärkung Assads nach Syrien geschickt hatte.Und was das iranische Atomprogramm betrifft, so will Moskau mit allen Mitteln Teheran von der Atombombe abhalten. Eine Nuklearmacht an seiner Südgrenze ist ein No-Go für Putin.
Es wird vieles ungewisserSomit darf man Iran wohl als den klaren Verlierer der politischen Unruhen seit dem 7.Oktober 2023 bezeichnen. Da zudem der kommende US-amerikanische Präsident Donald Trump ein erklärter Gegner Teherans ist und sich die große Mehrheit der iranischen Bevölkerung offensichtlich ein Ende der Islamischen Republik wünscht, dürften die Mullahs schweren Zeiten entgegengehen.In den sozialen Medien sind viele iranische Stimmen zu finden, die sich zum Sturz des syrischen Machthabers gratulieren. Zudem heißt es dort immer wieder, dass Diktatoren bis "15 Minuten vor ihrem Sturz die Kontrolle des Landes voll im Griff" hätten - ein Diktum, das im Netz der Philosophin Hannah Arendt zugeschrieben wird und hier als Abbild und Wunsch für die aktuelle Situation Irans dienen soll.So setzt das politische Teheran einstweilen verstärkt auf Vorsicht und Abwarten. Entgegen allen Vorankündigungen vertagte die Regierung an diesem Montag die Verabschiedung des umstrittenen Kopftuchgesetzes. Es sollte schon in dieser Woche in Kraft treten und sieht hohe Strafen bei Zuwiderhandeln vor.Am Sonntag hatte es in den sozialen Netzwerken Andeutungen gegeben, dass es aus Wut über die Novelle zu erneuten Protestkundgebungen kommen könnte - möglicherweise beflügelt durch die Ereignisse in Syrien.Ob die Nachwirkungen des Regimewechsels in Syrien auch Iran erfassen werden, ist möglich, aber beileibe nicht sicher. Gleichwohl gilt: Revolutionsführer Ali Khamenei geht ziemlich ungewissen Zeiten entgegen.


Nachrichten

 

Im Namen von Frau Leben Freiheit
In zwei Wochen jährt sich der Todestag von Mahsa Jina Mini, die auf tragische Weise durch das islamische Regime ums Leben kam. Nach Mahsas Tod wurden weitere dutzende Menschen im Iran verhaftet, gefoltert, vergewaltigt, hingerichtet, auf der Straße erschossen oder durch Schrotkugeln verletzt. 
Neulich wurde Javad Rouhi, ein 35-jähriger Mann aus Stadt Amol, der aufgrund der Teilnahme an den landesweiten Protesten dreifach zum Tode verurteilt wurde, in Haft so massiv gefoltert, dass er sehr wahrscheinlich am 31.August an den Folgen verstorben ist.
Trotz allem was das Regime und seine Schergen dem Volk angetan haben, haben die Machthaber Angst vor neuen Protestwellen.  Das Regime hat Angst und handelt aus Angst, weshalb gerade eine neue Repressionswelle durchs Land rollt, um all jene einzuschüchtern, die es wagen könnten, diesen Jahrestag auf der Straße zu begehen. 
Die Islamische Republik versucht durch eine verstärkte Einschüchterungskampagne, die sie in den vergangenen Wochen intensiviert hat, potenzielle Unruhen zu verhindern. Sie geht dabei so vor, dass sie Bürger- und Menschenrechtsaktivisten sowie Studierenden und viele Universität- Dozenten*innen inhaftiert und die Familien von Demonstranten, die bei der Niederschlagung ums Leben gekommen waren, schikaniert.
Während die mörderische islamische Regierung sich darauf vorbereitet, erneut Repression und Gewalt auf das unterdrückte Volk auszuüben, liegt es in der Verantwortung eines jeden von uns in jeder Ecke dieser Welt, den Schrei nach Freiheit lauter denn je widerzuspiegeln. Wir müssen verbündet gegen eine Regierung sein, die weder Kinder, Jugendliche, Ältere, Studierende, Künstler*innen, Akademiker*innen und Arbeiter*innen, noch die Familien den Opfern verschont. 
Es ist jetzt wichtiger denn je, jenseits politischer Überzeugungen eine einzige Mission zu haben und auf die Straße zu gehen. Wir alle haben ein gemeinsames Ziel und müssen uns dafür einsetzen, jeder auf seine Weise und seiner Leistung angemessen. 
Unsere Bemühung im letzten Jahr war und ist immer noch nichts anders als die Stimme von Millionen von Menschen im Iran zu sein. 
Lasst uns also gemeinsam sagen: Nieder mit der Islamischen Diktatur im Iran! 


Nachrichten

 
Einladung zur Mitwirkung an einer Kundgebung in Frankfurt am Main
am 16. September 2023 um 15:00 Uhr

Sehr geehrte Damen und Herren,

Am 16. September 2022 wurde die 22-jährige Jina Mahsa Amini nach einer willkürlichen Verhaftung durch die Sittenpolizei im Iran gefoltert und unter Anwendung brutalster körperlicher Gewalt getötet. Dieser schreckliche Vorfall löste eine Revolution im Iran aus, die sich wie eine Welle durch das ganze Land bewegt hat.

Die Bewegung "Frau – Leben – Freiheit" wurde ins Leben gerufen und die Proteste dauern in verschiedenen Formen bis heute an. Wir möchten diesen Tag ehren und betonen, dass die Revolution im Iran immer noch in vollem Gange ist.

Hunderte von Menschen wurden bei den Demonstrationen bereits durch das Terrorregime erschossen, verhaftet oder hingerichtet. Auch diesen Opfern möchten wir gedenken, ebenso den Tausenden politischen Gefangenen, die unter unmenschlichen Bedingungen in iranischen Gefängnissen ausharren.

Anlässlich des ersten Jahrestags des Todes von Jina Mahsa Amini möchten wir Sie zu einer großen Kundgebung am Römerberg vor dem Rathaus in Frankfurt am Main am 16. September 2023 ab 15:00 Uhr einladen.
Nach dem Programm auf einer extra installierten Bühne möchten wir gemeinsam in Richtung Main gehen, um dort Kerzen für die vielen Opfer des iranischen Regimes anzuzünden.

Für diese Veranstaltung würden wir Sie gerne als Redner*in gewinnen!
 
Es wäre mir eine große Ehre, wenn Sie bei unserer Kundgebung mit Ihren Eindrücken und Expertisen teilnehmen würden. Ich würde mich über eine Zusage sehr freuen und wäre stolz darauf, Sie und Ihre Organisation willkommen zu heißen. 
 
Wie Sie sicherlich bereits wissen, sind wir eine demokratische Organisation, die den politischen Kampf für Frieden, Demokratie und Menschenrechte im Iran aktiv unterstützt. 
Unsere oberste Priorität ist der Schutz und die Freiheit des iranischen Volkes, was nur durch die Abschaffung der Islamischen Republik und ihrer Führung erreicht werden kann. 
 
Ich bitte Sie, mir baldmöglichst mitzuteilen, ob Sie an der Kundgebung teilnehmen möchten. Wir freuen uns über jede Zusage und hoffen auf eine baldige positive Veränderung im Iran. 
 
Bei Rückfragen oder sonstigen Anliegen stehe ich Ihnen selbstverständlich gerne zur Verfügung. 
 
 

16.09.2023 Jahrestag der Ermordung von Jina Mahsa Amini in Frankfurt Römerberg.

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Einladung zur Mitwirkung an einer Kundgebung in Frankfurt am Main
am 16. September 2023 um 15:00 Uhr

 
Sehr geehrte Damen und Herren,
 
Am 16. September 2022 wurde die 22-jährige Jina Mahsa Amini nach einer willkürlichen Verhaftung durch die Sittenpolizei im Iran gefoltert und unter Anwendung brutalster körperlicher Gewalt getötet. Dieser schreckliche Vorfall löste eine Revolution im Iran aus, die sich wie eine Welle durch das ganze Land bewegt hat.
 
Die Bewegung "Frau – Leben – Freiheit" wurde ins Leben gerufen und die Proteste dauern in verschiedenen Formen bis heute an. Wir möchten diesen Tag ehren und betonen, dass die Revolution im Iran immer noch in vollem Gange ist.
 
Hunderte von Menschen wurden bei den Demonstrationen bereits durch das Terrorregime erschossen, verhaftet oder hingerichtet. Auch diesen Opfern möchten wir gedenken, ebenso den Tausenden politischen Gefangenen, die unter unmenschlichen Bedingungen in iranischen Gefängnissen ausharren.
 
Anlässlich des ersten Jahrestags des Todes von Jina Mahsa Amini möchten wir Sie zu einer großen Kundgebung am Römerberg vor dem Rathaus in Frankfurt am Main am 16. September 2023 ab 15:00 Uhr einladen.
Nach dem Programm auf der Bühne möchten wir gemeinsam in Richtung Main gehen, um dort Kerzen für die vielen Opfer des iranischen Regimes anzuzünden.
 
Wie Sie sicherlich bereits wissen, sind wir eine demokratische Organisation, die den politischen Kampf für Frieden, Demokratie und Menschenrechte im Iran aktiv unterstützt. Unsere oberste Priorität ist der Schutz und die Freiheit des iranischen Volkes, was nur durch die Abschaffung der Islamischen Republik und ihrer Führung erreicht werden kann.
 
               Solidarität mit der Iranischen Revolution/Frankfurt/Mainz/Wiesbaden


umstrittenen Austausch


Die Verwirklichung der Freiheit von einem belgischen Entwicklungshelfer, Van de Casteele, bei einem umstrittenen Austausch, bei dem, ein in Belgien inhaftierter iranischer Terrorist, Assadi, freigelassen wurde. Der Fall Assadi ist ein Beispiel der terroristischen Aktivitäten des iranischen Geheimdienstes in Europa. 
Mehr darüber, unter Pressemitteilung

Internationale Versammlungen von Iranern zur Unterstützung von Vahid Beheshti und Betonung der Notwendigkeit, die IRGC als Terroristen anzuerkennen

Iraner aus verschiedenen Städten auf der ganzen Welt veranstalteten zur gleichen Zeit wie die große Versammlung von Iranern und Aktivisten in London und zur Unterstützung von Vahid Beheshti am 66. Tag seines Hungerstreiks Kundgebungen und Demonstrationen und forderten die Einbeziehung des IRGC in die Liste terroristischer Organisationen.
Diese globalen Zusammenkünfte begannen am 29. April in Sydney und setzten sich nach Vancouver im Westen Kanadas fort.
Iraner, die in Vancouver, Kanada, leben, riefen aus Solidarität mit Vahid Beheshti und den Arbeiterstreiks im Iran zu verstärktem internationalen Druck gegen die Islamische Republik auf.
Iraner und Aktivisten, die in Montreal, Kanada, leben, forderten durch Solidaritätsdemonstrationen mit Vahid Beheshti, dass das IRGC in die Liste der terroristischen Organisationen aufgenommen wird.

Streiks in der iranischen Industrie


 Industriearbeiter haben im Iran ihre Arbeit niedergelegt. In den sozialen Medien wurden am Montag in mehr als einem Dutzend Städten Streiks gemeldet. Videos und Beiträge zeigten unter anderem Arbeitsproteste in den südlichen Provinzen Fars, Chuestan und Buschehr, der Metropole Isfahan, sowie den kurdischen Gebieten. Betroffen waren vor allem Betriebe der Petrochemie, in denen Beschäftigte eine deutliche Lohnsteigerung fordern.

Hinrichtung jetzt verhindern

heute 27.04.2023 in Berlin vor dem Paul-Löbe-Haus ein Mahnwache und Redebeiträge von den Paten der politisch inhaftierten.